Die Chiropraktik und ihre Handgriffe

Die Chiropraktik und ihre Handgriffe

Chiropraktiker sind Ärzte, Physiotherapeuten oder Heilpraktiker, die sich mit dem Bewegungsapparat des Menschen befassen. Behandelnde in diesem Tätigkeitsfeld müssen themenbezogene Weiterbildungen durchlaufen haben und vorweisen können, dass die Unterrichtseinheiten mit Erfolg abgeschlossen wurden.
Chiropraktiker lindern Gelenkbeschwerden und kurbeln die Tätigkeit der Muskeln an. Dazu verwenden sie spezielle Handgriffe, welche zur Schmerzlinderung beitragen. In den meisten Fällen trägt die Körperhaltung maßgeblich zu Gelenkbeschwerden bei.
Viele Menschen verbringen – berufsbedingt oder privat – viel Zeit am Computer. Dabei kommt es zu Veränderungen in der Halswirbelsäule. Ebenso sorgen monotone Bewegungsabläufe für Schmerzen und anhaltende Störungen.
Der Chiropraktiker behandelt diese, indem er den sogenannten ‚Doppelnelson‘ anwendet. Dabei handelt es sich um einen Standardgriff der Chiropraktik. Heilpraktiker sind sehr einfühlsam. Zunächst verschränkt der Patient seine Arme hinter dem Kopf. Der Arzt steht hinter seinem Patienten und wendet den Zangengriff an. Es kommt zu einem kräftigen Ruck an den Halswirbeln. Was nach Akrobatik klingt, hat sich als äußerst effiziente Methode herausgestellt.

Weiterhin kommt es häufig zur Anwendung der ‚COX-Technik‘. Diese Technik besteht aus Justierung und Traktion. Die Wirbel des Patienten werden in die richtige Position gebracht.
Die Manipulationsbehandlung stellt die bekannteste Methode des Chiropraktikers dar. Die Gelenkflächen sollen durch bestimmte Handgriffe einander angenähert werden, wodurch ein hörbares Knacken entsteht. Derartige Geräusche sind harmlos und schmerzfrei. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die Behandlung erfolgreich war und sich das Gelenk an der richtigen Stelle befindet.
Ist ein Wirbel verschoben, wird dieser durch Druck und Gegendruck in die ursprüngliche Position gebracht. Muskelverspannungen und Beschwerden innerhalb der Weichteile werden mit Massagen gelindert oder mit anderen speziellen Handgriffen behoben.
Chiropraktiker benötigen in der Regel ein Röntgenbild des Patienten. Auf diese Weise können organische Ursachen ausgeschlossen werden. Ist die Ursache dennoch organischer Natur, wird der Chiropraktiker den Patienten zu einem anderen Spezialisten weiterleiten. Für derartige Fälle eignet sich die Chirotherapie, die bereits große Erfolge erzielte. In der Chiropraktik selbst dürfen keine Schmerzen behandelt werden, deren Ursache beispielsweise Tumore, Metastasen oder andere organische Erkrankungen sind.

heartbeat-163709_640

Bildquelle: Pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *